Wandern in der Slowakei - Nationalpark Mala Fatra

Wandern in der Slowakei - Nationalpark Mala Fatra

Reiseziel

Slowakei (Slowakische Republik)
Wir befinden uns an der nordwestlichen Grenze der Slowakei, die vom Gebirgsmassiv des westlichen Karpatenbogens gebildet wird - Hochgebirge wohin man schaut. Zu diesem Gebiet gehört auch die Kleine (Mala) Fatra.
Die Mala-Fatra-Region zeichnet sich durch eine besonders große Vielfalt geologischer, geomorphologischer und damit kleinklimatischer Bedingungen aus. Somit konnte weitgehend frei von menschlichen Eingriffen eine große Menge an unterschiedlichen Lebensräumen entstehen.
Für die Ornithologen: Es gibt reiche Brutbestände von Seltenheiten wie Steinadler, Schreiadler, Wanderfalke, Habichtskauz, Schwarzstorch, Dreizehenspecht, Weissrückenspecht, Halsbandschnäpper und Wachtelkönig.
Für die Faunafans: Es kommen hier praktisch alle Wirbeltierarten dieser Klimazone vor. Es existieren beachtliche Bestände von Luchs, Bär und Wolf, um deren Erhalt die Tierschützer fortwährend kämpfen.
Für die Botaniker: Die Mala Fatra beherbergt 1100 Pflanzenarten davon 22, die nur in den Karparten heimisch sind, 169 Rote Liste Arten gedeihen hier.
Wir befinden uns an der nordwestlichen Grenze der Slowakei, die vom Gebirgsmassiv des westlichen Karpatenbogens gebildet wird - Hochgebirge wohin man schaut. Zu diesem Gebiet gehört auch die Kleine (Mala) Fatra.
Die Mala-Fatra-Region zeichnet sich durch eine besonders große Vielfalt geologischer, geomorphologischer und damit kleinklimatischer Bedingungen aus. Somit konnte weitgehend frei von menschlichen Eingriffen eine große Menge an unterschiedlichen Lebensräumen entstehen.
Für die Ornithologen: Es gibt reiche Brutbestände von Seltenheiten wie Steinadler, Schreiadler, Wanderfalke, Habichtskauz, Schwarzstorch, Dreizehenspecht, Weissrückenspecht, Halsbandschnäpper und Wachtelkönig.
Für die Faunafans: Es kommen hier praktisch alle Wirbeltierarten dieser Klimazone vor. Es existieren beachtliche Bestände von Luchs, Bär und Wolf, um deren Erhalt die Tierschützer fortwährend kämpfen.
Für die Botaniker: Die Mala Fatra beherbergt 1100 Pflanzenarten davon 22, die nur in den Karparten heimisch sind, 169 Rote Liste Arten gedeihen hier.
ab 745 €

Beschreibung

1. Tag
Im Laufe des Nachmitages werden Sie in der Pension Muran direkt im Nationalpark Mala Fatra - Vratna Taal erwartet. Das am Dorfrand wunderschön gelegene Haus hat einfache, hübsch eingerichtete Zimmer. Nachdem Sie Ihre Zimmer bezogen haben, werden wir beim gemeinsamen Abendessen die Touren der nächsten Tage besprechen. Anschließend unternehmen wir eine Abendwanderung in die unmittelbare Umgebung.
2. Tag
Unsere erste Wanderung führt uns nach Diery - ein grandioses Schluchtgebiet mit Kanions, Klammen und Wasserfällen. In den steilen Wänden brüten Uhu, Wanderfalke, Kolkrabe, Mauerläufer, in unmittelbarer Nähe der Wildbäche gibt es Wasseramsel und Gebirgsstelze. Neben zahlreichen Vogelarten, gibt es hier auch etliche botanische Seltenheiten, wie das Fettkraut, Läusekraut, Zweiblütiges Veilchen, Stengellosen Enzian, Weißwurzarten und verschiedene Orchideen wie Waldhyazinthe, Große Zweiblatt oder Korallenwurz.
In den abgeschlossenen Schluchten, geschützt von Felswänden und Baumkronen entwickelt das wilde Silberblatt (Lunaria revidia) zur Blütezeit wahre Duftwolken.
Am Abend Slowakischer Kesselgulasch.
3. Tag
Diesen Tag widmen wir der Beobachtung von Steinadler, wahrscheinlich haben die Jungvögel den Horst schon verlassen, kreisen aber immer noch in der Nähe. Über wunderschöne Naturwiesen mit mehreren Orchideenarten, Kartäuser Nelken, Glockenblumen und Dachwurzen immer wieder begleitet von Wachtelkönig, Rotrückenwürger, Braun- und Schwarzkehlchen steigen wir zu den Mittagsfelsen. An dieser Tour wird Vlado Trulik unterstützt von Nationalpark-Ranger und Wildbiologen Milos Majda. Er kümmert sich um 20 Adlerhorste und kennt wie kein andere die Fauna der Mala Fatra. Am Abend schauen wir uns seine einmaligen Filmaufnahmen an von allen möglichen Tierarten aber vor allem über den Adler.
Abendessen - Nationalspeise der Slowaken ,,Haluschky,, ( Kartoffelspätzle mit speziellem Schafkäse und Speckgrieben), hinterher Schnapsprobe.
4. Tag
Besteigen von Räuberweg und Sokolie( Falkenberg).
Der sehr steile Aufstieg wird belohnt mit einer wunderschönem Aussicht. Wir passieren die ,,Male noclahy,, die Stelle wo sich der Nationalheld Juraj Janosik (der slowakische Robin Hood) vor seinen Verfolgern versteckt hat. Auf den skuriel geformten Felsen die manchmal echte Skulpturen bilden, gedeiht die Alpenaster, Sedum und Saxifragaarten unten den Kieferbeständen blühen die Stendelwurze und Rotes Waldvögelein. Genügend Brutstellen finden hier Kolkraben und, wie der Bergname, verrät auch außergewöhnlich viele Falken ( Wander-, Turm- aber auch Baumfalke).
Zum Mittag braten wir spezielle Würste am Haselnußspies.
Abends Käse und Weinprobe
5. Tag
Diese Tour startet im Seitental Vyhnana, 3km begleiten wir den Wildbach Biely - hier ist mit Schwarzstörchen zu rechnen. Später betreten wir echten Karpatischen Wald mit Buchen-, Fichten- und Tannen-Gesellschaften, im Untergewächs mit Eibe. Hier, wo wenig Licht zur Verfügung steht, blühenden chlorophyllfreie Arten wie Vogelnestwurz und Fichtenspargel. Hier gibt es Brutstellen vom Habichtskauz und vom Sperlingskauz, immer wieder melden sich Dreizehenspecht, Weisrücken – Schwarz-, Grau-, Grün- und Buntspecht, Trauerschnäpper, Halsbandschnäpper, Tannenhäher, Ringdrossel aber auch andere übliche Arten.
Den Waldaufstieg beenden wir im Pass Medziholie zwischen den zwei großen Brüdern - Rozsutec und Stoh. Da beginnen schon die Bergfichtenwälder mit reichen Beständen von Hasel-, Auer- und Birkhuhn. Beim Abstieg überqueren wir Wiesen mit botanischen Highlights wie Kugelorchis, Wohlriechende Hendelwurz, Endemische Knabenkräuter die zusätzlich noch untereinander gekreuzt sind oder Waldecken mit Blauem Eisenhut oder Weißem Germer.
Am Abend gibt es Forelle auf Vlados Art mit Kräutern und Pilzen gefüllt zugenäht mit Kräuterhalmen aufgespießt und über dem Feuer gebraten...
6. Tag
Wir besuchen das versteckt auf der anderen Seite des Bergkamms gelegene Bystricka-Tal. Steile Hänge mit gut erhaltenen Karpatischen Urwäldern, viele Felsbrocken, die genügend Versteckmöglichkeiten für die drei großen Carnivoren, Wolf, Bär und Luchs, bieten. Für Interessierte bietet Vlado Trulik Bärenbeobachtung mit realen Beobachtungschancen an. Wir bleiben bis zur Nacht und hoffen dass wir neben den Vierbeinern auch Eulen wie Uhu, Sperlingskauz, Rauhfußkauz oder vielleicht auch Habichtskauz erleben. Es gibt in Europa nicht viele Stellen wo die Natur noch so erhalten ist wie hier.
7. Tag
Wir steigen auf zur Alm Grun. Unterwegs überqueren wir Wälder, die am Dorfrand forstwirtschaftlich bearbeitet werden, aber trotzdem sehr artenreich sind. In prächtigen Beständen blüht hier um diese Zeit: Martagonlilie, Wolfseisenhut, Tollkirsche, Gelber Fingerhut und auf jeden Fall zeigt uns Vlado Trulik eine der letzten Verbreitungsstellen einer wunderschönen einheimischen Orchidee - dem Frauenschuh.
Der Wald hier ist sehr reich an kleinen Singvogelarten, man kann hier alle Maisenarten, Pieper, Goldhähnchen, Baumläufer, aber auch Zeisige oder Finken... beobachten. Auf der Alm genießen wir bei kaltem Bier das Panorama des Vratna Tals und wie jeden Tag, versuchen wir auch heute den Steinadler zu beobachten, denn er ist der König der Mala Fatra.
Nach dem Abstieg feiern wir einen Slowakischen Abend mit Lamm am Spieß. Eine urige Folklorrgruppe aus Vlados Dorf wird für uns und mit uns singen, spielen und tanzen.
8. Tag
Abreisetag. Gemeinsames Frühstück und Heimreise in eigener Regie. Am Morgen zeigt uns noch ein einheimischer Drahtflechter seine Kunst.
Reisecharakter:
Wanderungen bis 15km mit Höhenunterschieden von 300m - 700m mit reichlich Pausen zum Bestimmen der Pflanzen und Vogelarten.
Übrigens ist während der Wanderungen auch stets für herrliches Quellwasser gesorgt.
1. Tag
Im Laufe des Nachmitages werden Sie in der Pension Muran direkt im Nationalpark Mala Fatra - Vratna Taal erwartet. Das am Dorfrand wunderschön gelegene Haus hat einfache, hübsch eingerichtete Zimmer. Nachdem Sie Ihre Zimmer bezogen haben, werden wir beim gemeinsamen Abendessen die Touren der nächsten Tage besprechen. Anschließend unternehmen wir eine Abendwanderung in die unmittelbare Umgebung.

2. Tag
Unsere erste Wanderung führt uns nach Diery - ein grandioses Schluchtgebiet mit Kanions, Klammen und Wasserfällen. In den steilen Wänden brüten Uhu, Wanderfalke, Kolkrabe, Mauerläufer, in unmittelbarer Nähe der Wildbäche gibt es Wasseramsel und Gebirgsstelze. Neben zahlreichen Vogelarten, gibt es hier auch etliche botanische Seltenheiten, wie das Fettkraut, Läusekraut, Zweiblütiges Veilchen, Stengellosen Enzian, Weißwurzarten und verschiedene Orchideen wie Waldhyazinthe, Große Zweiblatt oder Korallenwurz.
In den abgeschlossenen Schluchten, geschützt von Felswänden und Baumkronen entwickelt das wilde Silberblatt (Lunaria revidia) zur Blütezeit wahre Duftwolken.
Am Abend Slowakischer Kesselgulasch.

3. Tag
Diesen Tag widmen wir der Beobachtung von Steinadler, wahrscheinlich haben die Jungvögel den Horst schon verlassen, kreisen aber immer noch in der Nähe. Über wunderschöne Naturwiesen mit mehreren Orchideenarten, Kartäuser Nelken, Glockenblumen und Dachwurzen immer wieder begleitet von Wachtelkönig, Rotrückenwürger, Braun- und Schwarzkehlchen steigen wir zu den Mittagsfelsen. An dieser Tour wird Vlado Trulik unterstützt von Nationalpark-Ranger und Wildbiologen Milos Majda. Er kümmert sich um 20 Adlerhorste und kennt wie kein andere die Fauna der Mala Fatra. Am Abend schauen wir uns seine einmaligen Filmaufnahmen an von allen möglichen Tierarten aber vor allem über den Adler.
Abendessen - Nationalspeise der Slowaken ,,Haluschky,, ( Kartoffelspätzle mit speziellem Schafkäse und Speckgrieben), hinterher Schnapsprobe.

4. Tag
Besteigen von Räuberweg und Sokolie( Falkenberg).
Der sehr steile Aufstieg wird belohnt mit einer wunderschönem Aussicht. Wir passieren die ,,Male noclahy,, die Stelle wo sich der Nationalheld Juraj Janosik (der slowakische Robin Hood) vor seinen Verfolgern versteckt hat. Auf den skuriel geformten Felsen die manchmal echte Skulpturen bilden, gedeiht die Alpenaster, Sedum und Saxifragaarten unten den Kieferbeständen blühen die Stendelwurze und Rotes Waldvögelein. Genügend Brutstellen finden hier Kolkraben und, wie der Bergname, verrät auch außergewöhnlich viele Falken ( Wander-, Turm- aber auch Baumfalke).
Zum Mittag braten wir spezielle Würste am Haselnußspies.
Abends Käse und Weinprobe

5. Tag
Diese Tour startet im Seitental Vyhnana, 3km begleiten wir den Wildbach Biely - hier ist mit Schwarzstörchen zu rechnen. Später betreten wir echten Karpatischen Wald mit Buchen-, Fichten- und Tannen-Gesellschaften, im Untergewächs mit Eibe. Hier, wo wenig Licht zur Verfügung steht, blühenden chlorophyllfreie Arten wie Vogelnestwurz und Fichtenspargel. Hier gibt es Brutstellen vom Habichtskauz und vom Sperlingskauz, immer wieder melden sich Dreizehenspecht, Weisrücken – Schwarz-, Grau-, Grün- und Buntspecht, Trauerschnäpper, Halsbandschnäpper, Tannenhäher, Ringdrossel aber auch andere übliche Arten.
Den Waldaufstieg beenden wir im Pass Medziholie zwischen den zwei großen Brüdern - Rozsutec und Stoh. Da beginnen schon die Bergfichtenwälder mit reichen Beständen von Hasel-, Auer- und Birkhuhn. Beim Abstieg überqueren wir Wiesen mit botanischen Highlights wie Kugelorchis, Wohlriechende Hendelwurz, Endemische Knabenkräuter die zusätzlich noch untereinander gekreuzt sind oder Waldecken mit Blauem Eisenhut oder Weißem Germer.
Am Abend gibt es Forelle auf Vlados Art mit Kräutern und Pilzen gefüllt zugenäht mit Kräuterhalmen aufgespießt und über dem Feuer gebraten...

6. Tag
Wir besuchen das versteckt auf der anderen Seite des Bergkamms gelegene Bystricka-Tal. Steile Hänge mit gut erhaltenen Karpatischen Urwäldern, viele Felsbrocken, die genügend Versteckmöglichkeiten für die drei großen Carnivoren, Wolf, Bär und Luchs, bieten. Für Interessierte bietet Vlado Trulik Bärenbeobachtung mit realen Beobachtungschancen an. Wir bleiben bis zur Nacht und hoffen dass wir neben den Vierbeinern auch Eulen wie Uhu, Sperlingskauz, Rauhfußkauz oder vielleicht auch Habichtskauz erleben. Es gibt in Europa nicht viele Stellen wo die Natur noch so erhalten ist wie hier.

7. Tag
Wir steigen auf zur Alm Grun. Unterwegs überqueren wir Wälder, die am Dorfrand forstwirtschaftlich bearbeitet werden, aber trotzdem sehr artenreich sind. In prächtigen Beständen blüht hier um diese Zeit: Martagonlilie, Wolfseisenhut, Tollkirsche, Gelber Fingerhut und auf jeden Fall zeigt uns Vlado Trulik eine der letzten Verbreitungsstellen einer wunderschönen einheimischen Orchidee - dem Frauenschuh.
Der Wald hier ist sehr reich an kleinen Singvogelarten, man kann hier alle Maisenarten, Pieper, Goldhähnchen, Baumläufer, aber auch Zeisige oder Finken... beobachten. Auf der Alm genießen wir bei kaltem Bier das Panorama des Vratna Tals und wie jeden Tag, versuchen wir auch heute den Steinadler zu beobachten, denn er ist der König der Mala Fatra.
Nach dem Abstieg feiern wir einen Slowakischen Abend mit Lamm am Spieß. Eine urige Folklorrgruppe aus Vlados Dorf wird für uns und mit uns singen, spielen und tanzen.

8. Tag
Abreisetag. Gemeinsames Frühstück und Heimreise in eigener Regie. Am Morgen zeigt uns noch ein einheimischer Drahtflechter seine Kunst.


Reisecharakter:
Wanderungen bis 15km mit Höhenunterschieden von 300m - 700m mit reichlich Pausen zum Bestimmen der Pflanzen und Vogelarten.
Übrigens ist während der Wanderungen auch stets für herrliches Quellwasser gesorgt.

Inbegriffene Serviceleistungen

7 Nächte im DZ (DU/WC) in Familienpension mit schönen einfachen Zimmern
7 x Vollpension mit typisch slowakischen Spezialitäten
Transfers
7 naturkundlich geführte Wanderungen
örtliche deutschsprachige Reiseleitung
  • 7 Nächte im DZ (DU/WC) in Familienpension mit schönen einfachen Zimmern
  • 7 x Vollpension mit typisch slowakischen Spezialitäten
  • Transfers
  • 7 naturkundlich geführte Wanderungen
  • örtliche deutschsprachige Reiseleitung

Angebotsdetails

  • Wanderreisen
  • Hotel

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